Die Anfänge
Die Wilhelm Welser Verkehrsbetriebe wurden 1935 von Wilhelm Welser sen. gegründet. Zunächst mit einem Buslinienverkehr zwischen Traun und Linz sowie einem kleinen Ausflugsverkehr gestartet, entwickelte sich das junge Unternehmen schnell weiter.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Autobusbetrieb von der Deutschen Reichspost enteignet und erst 1945 wieder an die Familie Welser zurückgeführt. Direkt danach begann der Neuaufbau des Linien- und Ausflugsverkehrs im Bezirk Linz-Land.



Vom Familienbetrieb zum regionalen Mobilitätspartner
Nach dem Tod von Unternehmensgründer Wilhelm Welser sen. im Jahr 1957 führte seine Ehefrau Luise Welser den Betrieb als Witwenunternehmen weiter. Zusätzlich begann sie einen Buffetbetrieb in der Linzer Straße 24 in Traun.
In den folgenden Jahrzehnten wuchs das Unternehmen kontinuierlich. Ein erweitertes Fahrplanangebot machte laufende Investitionen in moderne Linien- und Reisebusse notwendig. Anfang der 1980er-Jahre wurde am heutigen Standort in Haid eine eigene Tankstelle errichtet, 1988 folgte der Bau einer 1.400 m² großen Werkstatt und Abstellhalle.
1994 erfolgte der Beitritt zum Oberösterreichischen Verkehrsverbund (OÖVV) – ein wichtiger Schritt für die Mobilität der gesamten Region.



2000 bis heute –
zukunftsorientierte Mobilität
Bereits 2002 arbeitete Welser aktiv an der Einführung der Schüler- und Lehrlingsfreifahrt im OÖVV mit.
Mit dem Start des Citybus Kirchdorf-Micheldorf 2009 wurde ein neues Kapitel im Stadtverkehr aufgeschlagen. 2011 folgte die Linie 610 als Verlängerung der damaligen Straßenbahnlinie 3.
Erste Ausschreibungserfolge im Jahr 2014 ermöglichten weitere Linien im Kremstal, wofür erstmals Euro-VI-Iveco-Busse in den Fuhrpark aufgenommen wurden. 2016 erfolgte die Ausweitung des Liniengebietes in den Bezirk Perg, 2017 kamen Linien Richtung Freistadt (Gallneukirchen/St. Leonhard b. Freistadt) hinzu. Ebenso konnte die Konzession für den Trauner Citybus erfolgreich verlängert werden.
2019 wurden die Stammlinien in und rund um Traun gesichert und das Bedienungsgebiet bis nach Wels und Rohrbach erweitert.
Im Jahr 2020 verabschiedeten wir uns im Zuge neuer Ausschreibungen von unseren letzten Bussen in der traditionellen „Welser-Hauslackierung“ (grün-weiß) – ein historischer, aber wichtiger Schritt in die moderne Unternehmenszukunft.
2021 konnten weitere Linien zwischen Eferding, Wels und Grieskirchen gewonnen und der Fuhrpark um moderne Setra-Linienbusse erweitert werden. 2022 erfolgte schließlich der Wechsel vom Kremstal ins Steyrtal – und damit die Chance, neue Regionen und Fahrgäste kennenzulernen.



